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NORMA Group SE schließt erstes Halbjahr 2014 mit Rekordzahlen ab


Maintal, 6. August 2014 - Die NORMA Group SE hat das erste Halbjahr 2014 mit Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 353,0 Millionen Euro (H1 2013: 322,8 Millionen Euro). Dabei lag das organische Wachstum im ersten Halbjahr 2014 bei 10,3 Prozent. Akquisitionen haben mit 1,8 Prozent zum starken Umsatzwachstum beigetragen, während sich negative Währungseffekte mit minus 2,7 Prozent niederschlugen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation (EBITA) verbesserte sich von Januar bis Juni 2014 um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 63,1 Millionen Euro (H1 2013: 56,2 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge stieg im ersten Halbjahr 2014 um 50 Basispunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum und lag mit 17,9 Prozent auf einem nachhaltig hohen Niveau (H1 2013: 17,4 Prozent).

Das erste Halbjahr 2014 verlief für uns erfolgreich und im Rahmen unserer Erwartungen. Wir haben ein deutliches Umsatz- und Ertragswachstum erzielt“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. „Zum positiven Geschäftsverlauf und dem starken organischen Umsatzwachstum von über zehn Prozent beigetragen haben das deutlich verbesserte gesamtwirtschaftliche Umfeld sowie die Produktions-Neuanläufe in Europa als Folge der EURO-6-Abgasnorm. Ab September 2014 wird diese auch für alle erstzugelassenen Diesel- und Benzin-Pkw verbindlich. Wir sind zuversichtlich, unsere gesteckten Ziele für das Gesamtjahr 2014 zu erreichen.

Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. Juni 2014 bei 252,1 Millionen Euro und damit 4,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (H1 2013: 241,8 Millionen Euro).

Dynamische Geschäftsentwicklung in allen drei Regionen
Der Umsatz in der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) stieg im ersten Halbjahr 2014 um 5,1 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 auf 210,0 Millionen Euro (H1 2013: 199,8 Millionen Euro). Neben der gesamtwirtschaftlichen Erholung haben sich die gesetzliche Einführung der EURO-6- Norm und der damit verbundene Produktionshochlauf der neuen Motorengeneration positiv auf die Entwicklung in dieser Region ausgewirkt.

Die Region Amerika entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte 2014 positiv. Grund hierfür war unter anderem die spürbare Erholung der US-Wirtschaft. Der Umsatz verbesserte sich um 16,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 113,3 Millionen Euro (H1 2013: 97,6 Millionen Euro). Im April 2014 hat die NORMA Group das US-Unternehmen Five Star Clamps, Inc. übernommen und damit ihre Geschäftsaktivitäten in den USA ausgeweitet. Five Star Clamps, Inc. produziert und vertreibt Verbindungsprodukte für zahlreiche Anwendungen in verschiedenen Branchen. Zudem wurde im April 2014 die Produktion in Brasilien aufgenommen. In dem neuen Werk in Atibaia in der Nähe von Sao Paulo werden metall- und kunststoffbasierte Verbindungsprodukte für den südamerikanischen Markt gefertigt. Damit festigt die NORMA Group ihre Position in den aufstrebenden Märkten Südamerikas.

Die Region Asien-Pazifik erzielte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 29,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 17,6 Prozent (H1 2013: 25,3 Millionen Euro). Im Mai 2014 startete die Produktion von Schneckengewinde- und Profilschellen im zweiten Werk in China. Mit dem neuen Produktionsstandort in Changzhou in der Nähe von Shanghai wird der gestiegenen Nachfrage nach den Produkten der NORMA Group in der Region Asien-Pazifik nachgekommen.

Eigenkapitalquote auf anhaltend hohem Niveau
Das Konzerneigenkapital betrug zum 30. Juni 2014 332,4 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 12,5 Millionen Euro gegenüber dem Jahresende 2013 (31. Dezember 2013: 319,9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote im zweiten Quartal 2014 blieb nach der Dividendenauszahlung im Mai 2014 in Höhe von 22,3 Millionen Euro stabil auf dem Niveau des ersten Quartals 2014 von 44,9 Prozent und lag damit deutlich über der Quote zum Jahresende 2013 von 38,8 Prozent. Die Nettoverschuldung ohne Sicherungsinstrumente ist mit 153,8 Millionen Euro trotz der Dividendenzahlung und der Rückzahlung von Sicherungsgeschäften in Höhe von 6,9 Millionen Euro nur um 11,3 Prozent gestiegen (31. Dezember 2013: 138,2 Millionen Euro).

Zum 30. Juni 2014 beschäftigte die NORMA Group einschließlich Leiharbeitnehmern weltweit 5.303 Mitarbeiter. Damit stieg die Mitarbeiterzahl infolge der internationalen Expansion gegenüber dem Jahresende 2013 um 356 Beschäftigte (31. Dezember 2013: 4.947 Mitarbeiter). In Deutschland waren zum Stichtag 30. Juni 2014 922 Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmern beschäftigt. Das sind 20 Mitarbeiter mehr als zum Jahresende 2013 (31. Dezember 2013: 902 Mitarbeiter).

Ausblick für 2014 bestätigt
Insgesamt entsprach die Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2014 den Erwartungen, so dass die NORMA Group unverändert an ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2014 festhält. Es wird erwartet, dass der Konzernumsatz 2014 solide organisch rund 4 bis 7 Prozent gegenüber 2013 wachsen wird. Zusätzlich wird mit Umsätzen von rund 8 Millionen Euro aus Akquisitionen gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2014 wird eine nachhaltige bereinigte EBITA-Marge auf dem Niveau der Vorjahre von über 17 Prozent angestrebt (2013: 17,7 Prozent; 2012: 17,4 Prozent; 2011: 17,7 Prozent).

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