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NORMA Group SE setzt Wachstumskurs in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 fort


Maintal, 5. November 2014 – Die NORMA Group SE („NORMA Group“), ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, setzt ihren Wachstumskurs in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 fort. Der Konzernumsatz stieg von Januar bis September 2014 um 7,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 518,5 Millionen Euro (Q1-Q3 2013: 482,7 Millionen Euro). Das organische Wachstum lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 bei 7,7 Prozent. Akquisitionen haben mit 1,5 Prozent zum deutlichen Umsatzwachstum beigetragen, während sich negative Währungseffekte mit minus 1,7 Prozent niederschlugen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation (EBITA) stieg im Neunmonatszeitraum um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 92,3 Millionen Euro (Q1-Q3 2013: 85,0 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum und lag mit 17,8 Prozent auf einem nachhaltig hohen Niveau (Q1-Q3 2013: 17,6 Prozent).
Im dritten Quartal 2014 wuchs der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,5 Prozent auf 165,5 Millionen Euro (Q3 2013: 159,9 Millionen Euro). Das bereinigte EBITA stieg im dritten Quartal um 1,3 Prozent auf 29,2 Millionen Euro (Q3 2013: 28,8 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag mit 17,6 Prozent leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres (Q3 2013: 18,0 Prozent). Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. September 2014 bei 263,4 Millionen Euro und damit 14,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (Q1-Q3 2013: 230,3 Millionen Euro).

Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2014 entwickelten sich für uns erfolgreich und im Rahmen unserer Erwartungen. Das solide organische Wachstum von 7,7 Prozent wurde durch ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent durch Akquisitionen unterstützt“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. „Der US-amerikanische Markt zeigte sich aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Wachstumstreiber im dritten Quartal. In der EMEA-Region haben wir die kraftlose Konjunktur in Europa und die Eintrübung des Marktes für Nutzfahrzeuge zu spüren bekommen.

Dynamische Geschäftsentwicklung in allen drei Regionen
Der Umsatz in der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) stieg in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent auf 304,1 Millionen Euro (Q1-Q3 2013: 296,2 Millionen Euro). Aufgrund der geschäftstypischen Saisonalität und des schlechteren gesamtwirtschaftlichen Umfeld in Europa entwickelte sich die Region EMEA im dritten Quartal 2014 schwächer als in den vorangegangenen Quartalen. Dies schlug sich unter anderem in rückläufigen Umsatzerlösen im Bereich Nutzfahrzeuge nieder.

Die Region Amerika entwickelte sich im Neunmonatszeitraum 2014 getrieben durch die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv. Der Umsatz stieg um 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 169,1 Millionen Euro (Q1-Q3 2013: 146,3 Millionen Euro). Am 31. Oktober 2014 hat die NORMA Group den Erwerb von National Diversified Sales, Inc. („NDS“) in den USA erfolgreich abgeschlossen und damit ihren Expansionskurs im Bereich Wassermanagement fortgesetzt. Die zuständigen Kartellbehörden haben die größte Akquisition seit dem Börsengang der NORMA Group im Jahr 2011 genehmigt. NDS ist ein führender US-amerikanischer Anbieter von Wassermanagementlösungen. Das Produktportfolio von NDS umfasst mehr als 5.000 Produktlösungen für die Bereiche Regenwassermanagement und Landschaftsbewässerung sowie Verbindungskomponenten für Infrastruktur im Wasserbereich. Das Unternehmen erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von USD 127,6 Mio. Mit rund 500 Mitarbeitern vertreibt NDS seine Produkte über mehr als 7.700 Groß- und Einzelhandelsstandorte seiner Kunden in den USA. Der Kaufpreis beträgt ohne Barmittel und Schulden 285 Millionen US-Dollar und wird durch ein Brückendarlehen finanziert, das die Landesbank Hessen-Thüringen und die Landesbank Baden-Württemberg zur Verfügung stellen. Die Aufnahme in den Konsolidierungskreis erfolgt ab 1. November 2014.

Die Region Asien-Pazifik wächst dynamisch und erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 45,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 12,7 Prozent unter anderem getrieben durch den Ausbau der Geschäftsaktivitäten, Marktanteilsgewinne und Akquisitionen (Q1-Q3 2013: 40,2 Millionen Euro).

Eigenkapitalquote auf Rekordniveau
Das Konzerneigenkapital betrug zum 30. September 2014 354,8 Millionen Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Jahresende 2013 um rund 35 Millionen Euro (31. Dezember 2013: 319, 9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag mit 47,2 Prozent auf Rekordniveau (31. Dezember 2013: 38,8 Prozent). Die Veränderungen im Eigenkapital resultierten im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis, Währungsumrechnungsdifferenzen und der Dividendenzahlung im Mai 2014. Die Nettoverschuldung ohne Sicherungsinstrumente ist zum Ende des dritten Quartals moderat um 7,5 Prozent auf 148,6 Millionen Euro gestiegen (31. Dezember 2013: 138,2 Millionen Euro). Im September 2014 hat die NORMA Group die Konzernfinanzierung weiter optimiert und einen neuen syndizierten Kredit mit einer Laufzeit von bis zu sieben Jahren aufgenommen. Die neue Kreditlinie weist deutlich reduzierte Kreditkosten auf und wird genutzt, um den seit 2011 bestehenden Konsortialkredit zurückzuzahlen.

Als Ergebnis des weltweiten Wachstums der NORMA Group ist die Mitarbeiterzahl einschließlich Leiharbeitnehmern zum 30. September 2014 weltweit auf 5.392 gestiegen (31. Dezember 2013: 4.947 Mitarbeiter). In Deutschland waren zum Ende des dritten Quartals 2014 950 Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmern beschäftigt (31. Dezember 2013: 902 Mitarbeiter).

Ausblick für 2014 bestätigt
Die NORMA Group blickt auf eine solide Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 zurück und hält an ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2014 fest. Es wird erwartet, dass der Konzernumsatz 2014 solide organisch rund 4 bis 7 Prozent gegenüber 2013 wachsen wird. Nach der Übernahme von NDS wird mit zusätzlichen Umsätzen aus Akquisitionen von rund 20 Millionen Euro gerechnet, davon rund 12 Millionen Euro durch NDS ab November 2014. Für das Geschäftsjahr 2014 wird weiterhin eine nachhaltige bereinigte EBITA-Marge auf dem Niveau der Vorjahre von über 17 Prozent angestrebt (2013: 17,7 Prozent; 2012: 17,4 Prozent; 2011: 17,7 Prozent).

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