Norma Group

corporate responsibility

Aktive Einbindung der Stakeholder in die CR-Roadmap 2018

Die NORMA Group versteht sich als transparentes und offenes Unternehmen, das gezielt den Austausch mit seinen Anspruchsgruppen sucht. Es ist für uns Teil der verantwortungsvollen Unternehmensführung, die Interessen der Stakeholder und die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Anspruchsgruppen in unsere wesentlichen Entscheidungen einfließen zu lassen. Insbesondere bei der strategischen Ausrichtung ist uns daher ein offener und wertschätzender Umgang mit den Positionen der Stakeholder wichtig.

Austausch über zielgruppengerechte Formate

Mit unseren wichtigsten Stakeholder-Gruppen treten wir kontinuierlich in den Dialog. Dazu nutzen wir die Kontakte der Fachbereiche und Landesgesellschaften sowie übergreifende Dialogformen. Bereits in der Vergangenheit haben wir unterschiedliche Formate für diesen Austausch auf den Weg gebracht. Darüber können wir die Erwartungen der Anspruchsgruppen an unser Unternehmen direkt erfassen und bewerten. Dies reicht von regionalen Formaten – wie beispielsweise Gesprächen mit den Bürgermeistern an den jeweiligen Standorten – bis hin zu einem internationalen Austausch über Menschenrechtsfragen und Arbeitsbedingungen, den wir insbesondere mit der International Labour Organization (ILO) führen. GRI [G4-26]

Darüber hinaus ist die NORMA Group Mitglied in verschiedenen Initiativen und Verbänden, um gesellschaftliche und politische Themen aktiv mitgestalten zu können. GRI [G4-16]



Roundtable führt verschiedene Sichtweisen zusammen

Im Sommer 2015 haben wir erstmals zu einem Roundtable eingeladen mit dem Ziel, unsere CR-Roadmap weiterzuentwickeln. Etwa 20 Vertreter aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie 15 interne Fachexperten und Führungskräfte führten bei dieser Gelegenheit intensive Diskussionen zur Ausrichtung von CR-Maßnahmen unseres Unternehmens. Ergebnis des Roundtables waren Empfehlungen für eine neue CR-Roadmap durch die Teilnehmer (CR-Roadmap 2018). Diese Erkenntnisse wurden durch eine quantitative Abfrage zur Relevanz bestimmter CR-Themen für das Handeln der NORMA Group ergänzt.

Das Roundtable-Format zeigt exemplarisch, wie die NORMA Group den Austausch mit ihren Anspruchsgruppen sucht und die Erkenntnisse dieses Austauschs systematisch in ihre strategischen Entscheidungen integriert. Dabei werden wir immer wieder auch mit divergierenden Interessen konfrontiert. Für uns gehört es jedoch zu einem wertschätzenden Umgang mit unseren Stakeholdern, Vorschläge aufzunehmen und die Alternativen aus Unternehmenssicht hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit sowie möglicher Auswirkungen zu bewerten. Indem wir dieses Vorgehen transparent machen, zeigen wir nicht nur die Möglichkeiten des Einflusses von außen auf, sondern gehen auch offen mit dessen Grenzen um.

Ergebnisse fließen in Materialitätsmatrix ein

Der Roundtable im vergangenen Sommer ermöglichte der NORMA Group einen effizienten Prozess der Wesentlichkeitsbewertung von CR-Themen. Die quantitativen Ergebnisse zur Relevanz von CR-Themen wurden mit internen Einschätzungen durch Führungskräfte und Fachexperten verglichen und anschließend in eine Materialitätsmatrix überführt.

Dieses Vorgehen geht mit unserem grundsätzlichen Anspruch einher, die Materialität von Themen zu bewerten, indem wir das geschäftliche Potenzial eines CR-Themas mit den Erwartungen, die von außen an unser Unternehmen herangetragen werden, zusammenführen. Sowohl die Materialitätsanalyse als auch die qualitativen Ergebnisse des Roundtables wurden von Vorstand und CR-Steuerungskreis als hilfreich und zielführend für die Ausrichtung von CR bei der NORMA Group eingeschätzt. Diese neuen Erkenntnisse haben wir in unsere CR-Roadmap für den Zeitraum bis 2018 integriert und konnten diese so inhaltlich deutlich weiterentwickeln (CR-Roadmap 2018). GRI [G4-18, G4-19, G4-20, G4-21, G4-25, G4-27]