Norma Group

NORMA Group setzt Erfolgskurs im Geschäftsjahr 2014 fort und erwartet solides Wachstum für 2015


Maintal, Deutschland, 25. März 2015 – Die NORMA Group SE („NORMA Group“), ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Der MDAX-Konzern steigerte seinen Umsatz von Januar bis Dezember 2014 um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 694,7 Millionen Euro (2013: 635,5 Millionen Euro). Dieses Ergebnis wurde durch Akquisitionen aus den Jahren 2013 und 2014 mit 22,0 Millionen Euro unterstützt. Das organische Wachstum belief sich auf 6,5 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (bereinigtes EBITA) stieg im Gesamtjahr 2014 um 7,9 Prozent auf 121,5 Millionen Euro (2013: 112,6 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag mit 17,5 Prozent abermals auf einem nachhaltig hohen Niveau (2013: 17,7 Prozent). Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf Basis der ausstehenden Aktien zum 31. Dezember 2014 auf 2,24 Euro. (2013: 1,95 Euro).

„2014 war für uns ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir haben unseren Wachstumskurs fortgesetzt“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. „Die konjunkturelle Erholung in dem für uns immer wichtiger werdenden US-amerikanischen Markt in der zweiten Jahreshälfte und die weiterhin dynamische Entwicklung in Asien haben das Wachstum zusätzlich gestärkt. Wir richten unseren Fokus auch in Zukunft auf neue Produktlösungen und innovative Technologien, um etwa die Herausforderungen strengerer Abgasnormen gemeinsam mit unseren Kunden weltweit zu meistern.“

Die NORMA Group erwartet, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 solide organisch um rund 4 bis 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Das Unternehmen rechnet mit zusätzlichen Umsätzen von rund 110 Millionen Euro aus den Akquisitionen von National Diversified Sales, Inc. („NDS“) und Five Star Clamps, Inc.

Wachstum in allen drei Regionen – Akquisition von NDS in Amerika
In der Region EMEA erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 um 1,7 Prozent auf 394,5 Millionen Euro (2013: 388,0 Millionen Euro). Die NORMA Group konnte ihr Geschäft in der Region trotz des allgemein schwächeren konjunkturellen Umfelds und der insgesamt sinkenden Industrieproduktion in Europa ausbauen. Insbesondere im ersten Quartal 2014 profitierte das Unternehmen von den Motoren-Neuanläufen als Folge der Einführung der Euro-6-Abgasnorm. 2014 erweiterte die NORMA Group ihre Kapazitäten an den deutschen Standorten in Maintal und Gerbershausen sowie in Serbien, Tschechien, Schweden und Großbritannien.

In der Region Amerika verzeichnete die NORMA Group 2014 ein deutliches Umsatzwachstum von 24,1 Prozent auf 237,8 Millionen Euro (2013: 191,6 Millionen Euro). Die verbesserte wirtschaftliche Lage und insbesondere die wieder anziehende Dynamik auf dem US-Automobilmarkt haben zum starken Wachstum beigetragen. Im vierten Quartal wirkten sich die Umsätze aus der Akquisition von NDS am 31. Oktober 2014 in Höhe von 13,9 Millionen Euro zusätzlich positiv aus.

NDS ist ein führender Anbieter in den Bereichen Wassermanagement, Landschaftsbewässerung und Infrastruktur im Wasserbereich mit einem Portfolio von mehr als 5.000 Produkten und beliefert über 7.700 Groß- und Einzelhandelsstandorte in den USA. Mit dem größten Zukauf seit dem Börsengang im Jahr 2011 setzt die NORMA Group den Expansionskurs im internationalen Markt für Wassermanagement und die Diversifizierung des Geschäfts fort. Bereits im April 2014 hat die NORMA Group mit der Übernahme des Verbindungstechnik-Spezialisten Five Star Clamps, Inc. ihre Aktivitäten in den USA ausgebaut. Zudem hat die NORMA Group im April 2014 die Produktion in Brasilien begonnen, um ihre Marktposition in Südamerika zu stärken. Im Werk in Atibaia in der Nähe von Sao Paulo werden Steckverbinder, Fluidsysteme sowie Abgasrohrschellen und Profilschellen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie gefertigt.

In der Region Asien-Pazifik entwickelte sich die NORMA Group erneut dynamisch und erzielte ein Umsatzwachstum von 11,6 Prozent auf 62,5 Millionen Euro (2013: 56,0 Millionen Euro). Zu dem erfolgreichen Ergebnis haben auch die Umsatzerlöse aus den beiden Akquisitionen in Australien im Jahr 2013 beigetragen. Im Februar 2014 hat die NORMA Group weiter in die Region Asien-Pazifik investiert und erwarb die restlichen 15 Prozent der Anteile an Chien Jin Plastic Sdn. Bhd. in Malaysia, einem Hersteller von thermoplastischen Verbindungssystemen für die Trink- und Brauchwasserversorgung sowie für Bewässerungsanlagen. Im Mai 2014 eröffnete die NORMA Group des Weiteren ihren zweiten Produktionsstandort in China, um der gestiegenen Nachfrage nach Verbindungstechnik in der Region nachzukommen. In dem neu eröffneten Produktionsstandort in Changzhou, nahe Shanghai, werden Schneckengewindeschellen und Profilschellen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie hergestellt.

Zweites Schuldscheindarlehen erfolgreich platziert
Zur Sicherstellung ihrer finanziellen Flexibilität hat die NORMA Group im Dezember 2014 ein Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von rund 209 Millionen Euro begeben. Die Mittel dienten unter anderem zur Finanzierung der Akquisition von NDS. Das Konzerneigenkapital belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2014 auf 368,0 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent erhöht (31. Dezember 2013: 319,9 Millionen Euro). Der Anstieg resultierte zum größten Teil aus dem Periodenergebnis von 54,9 Millionen Euro und aus positiven Währungseffekten in Höhe von 14,3 Millionen Euro. Gegenläufig reduzierte die Dividendenzahlung im zweiten Quartal 2014 mit 22,3 Millionen Euro das Eigenkapital. Aufgrund der durch die Akquisition von NDS gestiegenen Bilanzsumme ergab sich am Ende des Geschäftsjahres 2014 eine Eigenkapitalquote von 34,1 Prozent (2013: 38,8 Prozent).

Die Nettoverschuldung ohne Sicherungsinstrumente lag nach der Begebung des Schuldscheindarlehens am Ende des Berichtszeitraumes bei 352,9 Millionen Euro (31. Dezember 2013: 138,2 Millionen Euro). Damit betrug die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital (Gearing) 1,0 (31. Dezember 2013: 0,5).

Erhöhung der Dividende auf 0,75 Euro je Aktie vorgeschlagen
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der NORMA Group werden für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vorschlagen. Mit der erneuten Erhöhung um 0,05 Euro entspricht dies einem Ausschüttungsbetrag von 23,9 Millionen Euro. Die Ausschüttungsquote beträgt damit in 2014 33,4 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses (71,5 Millionen Euro).

Die NORMA Group hat zum Jahresende 2014 weltweit 5.975 Mitarbeiter beschäftigt (inklusive Leiharbeitnehmer) und damit einschließlich der Akquisitionen 1.028 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr (31. Dezember 2013: 4.947 Mitarbeiter). In Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl inklusive Leiharbeitnehmern um 36 auf 938 im Vergleich zum Jahresende 2013.

2015 solides organisches Umsatzwachstum zwischen rund 4 und 7 Prozent erwartet
Die NORMA Group erwartet aus heutiger Sicht, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2015 moderat wachsen wird. Treiber sind dabei die Industrieländer und asiatischen Schwellenländer. Das Unternehmen ist insbesondere aufgrund seiner breiten Diversifikation gut aufgestellt, um von den Wachstumstrends in den verschiedenen Endmärkten und Regionen weiterhin profitieren zu können. Für die Region EMEA rechnet die NORMA Group bedingt durch eine leichte Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage mit einem moderaten organischen Wachstum im Geschäftsjahr 2015. Insbesondere in der Automobilbranche werden steigende Produktionsvolumina als Folge höherer Exporte angenommen. Positive Effekte werden mittelfristig auch durch die neue EU-Flottenregelung erwartet, die künftig nach verbesserten Technologien und steigender Motoreneffizienz verlangt. Für die Region Amerika prognostiziert die NORMA Group ein solides organisches Wachstum, welches durch Umsätze aus den getätigten Akquisitionen noch verstärkt werden wird. Es wird erwartet, dass sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum in der Region, insbesondere in den USA, auch im Geschäftsjahr 2015 fortsetzen und in den für den Konzern relevanten Endmärkten niederschlagen wird. Für die Region Asien-Pazifik rechnet die NORMA Group aufgrund der zunehmenden Geschäftsaktivitäten mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich. Die Dynamik in der Region dürfte trotz verhaltenerer Wachstumsprognosen für China weiterhin anhalten, auch getrieben durch strengere Abgasnormen für Kraftfahrzeuge.

Insgesamt erwartet die NORMA Group, dass der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2015 solide organisch um rund 4 bis 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Darüber hinaus rechnet der MDAX-Konzern mit zusätzlichen Umsatzerlösen in Höhe von rund 110 Millionen Euro aus den Akquisitionen von NDS und Five Star Clamps, Inc. Angestrebt wird für das Geschäftsjahr 2015 eine nachhaltige bereinigte EBITA-Marge, die auf dem Niveau der Vorjahre von über 17 Prozent liegt (2012: 17,4 Prozent; 2013: 17,7 Prozent; 2014: 17,5 Prozent).

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