Norma Group

corporate responsibility


CO2-Emissionen

Weltweit trägt die verarbeitende Industrie durch ihre eigenen Produktionsprozesse und ihren Energieverbrauch signifikant zu Treibhausgasemissionen bei. Die Reduktion des CO2-Ausstoßes stellt einen bedeutenden Hebel dar, um das Ziel der Weltgemeinschaft zu erreichen, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen: Nur wenn es uns gelingt, unseren ambitionierten Wachstumszielen gerecht zu werden und gleichzeitig unsere Treibhausgase zu minimieren, kann die NORMA Group einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Treibhausgasemissionen entstehen bei verschiedenen Produktionsschritten der NORMA Group-Produkte sowie durch die Logistik. Als unseren größten Hebel haben wir den Strom- und Gasverbrauch für den Betrieb von Maschinen und das Beheizen von Gebäuden identifiziert. Daher berücksichtigen wir bei der Steuerung der CO2-Emissionen nur teilweise sogenannte Scope-3-Emissionen, das heißt indirekte Emissionen, die vor bzw. nach unserer unternehmerischen Tätigkeit entstehen. Darüber hinaus ist der Aufwand der Erhebung quantitativer Daten im Verhältnis zu möglicherweise zu erzielenden Effekten zurzeit unverhältnismäßig.

Dennoch beziehen wir in unsere Ansätze auch unsere Lieferkette ein, denn für die Herstellung der Materialien und Komponenten, die wir einkaufen, werden in vielen Fällen große Energiemengen benötigt. Nur wenn unsere Zulieferer also ihrerseits die Treibhausgase wirksam reduzieren, kann ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Daher unterstützen wir unsere Lieferanten mit Prozessen zur Nachhaltigkeit im Einkauf.

Neustrukturierung der Erhebungsmethoden und -prozesse

Die übergreifende Steuerung von Maßnahmen zur Senkung von Treibhausgasen erfolgt durch unser Umweltmanagementsystem. (Umweltmanagementsysteme) Zurzeit konzentriert sich die NORMA Group bei der Erhebung und Steuerung ihrer Treibhausgasemissionen auf die Emissionen, die aus dem Strom- und Gasverbrauch ihrer Produktionsstandorte entstehen. Diese machen unserer Einschätzung nach den größten Anteil der gesamten Emissionen aus.

Im vergangenen Jahr haben wir diese Prozesse und Methoden zur Erhebung der Treibhausgase grundsätzlich neu aufgesetzt. Seit 2017 werden die Werte anhand der Umsatzerlöse normalisiert. Diese Anpassung verhindert zwar den direkten Vergleich mit Vorjahreswerten, vereinfacht jedoch den Vergleich mit anderen Unternehmen, die weitgehend ihre Umsatzerlöse als Normalisierungsfaktor nutzen.

Es ist unser Anspruch, den Strom- und Gasverbrauch mit effizienten Produktionsprozessen deutlich zu vermindern. Das konkrete Ziel für die Reduzierung der CO2-Emissionen wird 2018 festgelegt, basierend auf der Auswertung der Ergebnisse aus der Überarbeitung unseres Managementansatzes. Anschließend wird dieses Ziel in die CR-Roadmap aufgenommen. Eine Policy zum Einkauf von Ökostrom bzw. regenerativen Energien liegt bei der NORMA Group derzeit nicht vor. Vielmehr steuern wir die Emissionssenkung über die Verminderung unseres Energiebedarfs. Für die konkreten Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs und damit der CO2-Emissionen ist bei der NORMA Group das Management der einzelnen Werke verantwortlich.

Die Evaluierung des Managementansatzes zu CO2-Emissionen entspricht dem Vorgehen des im Unterkapitel Umweltmanagementsysteme dargestellten Prozesses. (Umweltmanagementsysteme) Im vergangenen Jahr hat die NORMA Group insgesamt 51.243 Tonnen CO2 ausgestoßen. Dies bedeutet einen Ausstoß von 50,38 kg pro TEUR Umsatzerlöse. Der entsprechende Energieverbrauch aus Strom bzw. Gas lag bei 92,00 Kilowattstunden bzw. bei 22,39 Kilowattstunden pro TEUR Umsatzerlöse.