Norma Group

corporate responsibility

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NORMA Clean Water

Viele Regionen der Welt sind mit großen Herausforderungen in den Bereichen Wasserversorgung, Sanitäreinrichtungen und Hygiene konfrontiert. In einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation geben jedoch mehr als 80 % der befragten Länder an, über keine ausreichende Finanzierung für die Erreichung ihrer nationalen Ziele im Bereich Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene zu verfügen. (WHO) Die mangelhafte Finanzierung geht auch mit gesellschaftlichen Folgen einher: Vor allem Kinder und im Speziellen Mädchen leiden unter der oftmals prekären Situation, da sie traditionell häufig für die Wasserversorgung im Haushalt zuständig sind.

Für die NORMA Group steht Wasser strategisch im Fokus, da es einen direkten Bezug zu unserem Kerngeschäft hat: Wir stellen unter anderem verschiedene Produktlösungen für den Bereich Wassermanagement her. (Umweltwirkung der Produkte) Unser Leuchtturmprojekt NORMA Clean Water hat daher selbstverständlich den Schwerpunkt Wasser. Es will gleichzeitig eine Lösung aufzeigen, wie den Herausforderungen im Bereich Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene begegnet werden kann: durch eine Kooperation zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Ausgezeichnetes Engagement der NORMA Group

Inzwischen kann das NORMA Clean Water Projekt bereits auf eine mehrjährige Geschichte zurückblicken. Unser Partner ist dabei stets das Kinderhilfswerk Plan International, welches die Arbeit vor Ort betreut und umsetzt. Im vergangenen Jahr fand die Kooperation zwischen der NORMA Group und Plan International öffentliche Anerkennung: NORMA Clean Water zählte zu den Finalisten des Deutschen CSR-Preises in der Kategorie „Zivilgesellschaftliches Engagement“. Ausgezeichnet werden dabei Projekte und Initiativen, die auf vorbildliche Weise gelebte unternehmerische Verantwortung demonstrieren.

In den Jahren 2014 bis 2017 lag der Fokus von NORMA Clean Water auf der Wasserversorgung und Hygienesituation in indischen Schulen im Großraum Pune. So wurden an insgesamt 25 Schulen bauliche Maßnahmen zur Instandsetzung beziehungsweise Renovierung von Toilettenanlagen umgesetzt und knapp 16.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 650 Lehrkräfte im Umgang mit sauberem Trinkwasser und Hygiene geschult. Die Schulungen bildeten den Kern der Arbeit, da sie sicherstellen, dass die Wassereinrichtungen auch nach Beendigung des Projekts für eine Verbesserung der Hygiene genutzt werden.

NORMA Clean Water in Brasilien

Aufbauend auf dem erfolgreichen Projekt in Indien wird NORMA Clean Water nun in den Regionen Codó und Peritoró im Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens fortgesetzt. Auch hier fehlt ein sicherer Zugang zu sauberem Wasser. Ziel des Projekts ist es daher, die Lebens- und Gesundheitsbedingungen von Kindern und ihren Familien zu verbessern. Zu diesem Zweck hat die NORMA Group im Jahr 2017 das Projekt in Brasilien mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet. Konkret sollen bis 2020 insgesamt 400 Familien Zugang zu sauberem Wasser durch den Neubau und die Instandsetzung von Trinkwasseranlagen erhalten. Zudem sollen mindestens 170 Familien von Gemüsegärten profitieren, die ihr Nahrungsmittelangebot diversifizieren und erweitern. Auch hier stehen Schulungen im Kern des Projekts, um den Erfolg von NORMA Clean Water langfristig zu sichern.

Im vergangenen Jahr machte das Projekt weitere Fortschritte: So wurden in vier Projektgemeinden technische Studien zur Vorbereitung von Baumaßnahmen für die Wasserversorgungssysteme durchgeführt. Insgesamt nahmen knapp 450 Einwohner der sechs Projektgemeinden an Schulungen zur Instandhaltung der Infrastruktur, aber auch zu Hygiene, Gesundheit und Geschlechterrollen teil. Außerdem wurden in allen Projektgemeinden sogenannte Wasserkomitees gegründet. Die Komitees sind ein wichtiger Grundstein für die Projektumsetzung, weil sie in die Umsetzung und Instandhaltung der Baumaßnahmen aktiv eingebunden werden und so das Projekt flächendeckend in den Gemeinden verankern.