Norma Group

corporate responsibility


Stakeholder und Wesentlichkeit

Die NORMA Group versteht sich als transparentes und offenes Unternehmen. Wir suchen gezielt und proaktiv den Austausch mit unseren internen und externen Stakeholdern. So können wir den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der für die gesamte NORMA Group gilt, auch bei Corporate-Responsibility-Themen effektiv umsetzen. Wir sehen es als Teil unserer verantwortungsvollen Unternehmensführung, die Interessen der Stakeholder und die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Anspruchsgruppen in unsere wesentlichen Entscheidungen einfließen zu lassen. Insbesondere bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens ist uns ein offener und wertschätzender Umgang mit den Erwartungen der Stakeholder wichtig.

Ein wichtiges Format für den aktiven Austausch mit Stakeholdern zu CR-Themen ist für die NORMA Group die Durchführung eines Stakeholder Roundtables, der seit dem Jahr 2015 einmal jährlich durchgeführt wird. Im Fokus der Veranstaltung standen immer Nachhaltigkeitsthemen, die für die NORMA Group von strategischer Relevanz sind, wie etwa die Bereiche Nachhaltigkeit in der Lieferkette oder Elektromobilität. Im vergangenen Jahr widmete sich der Stakeholder Roundtable der Weiterentwicklung der Umweltstrategie.

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Wesentlichkeitsanalyse definiert Rahmen der CR-Aktivitäten

In ihrer Wesentlichkeitsanalyse hat die NORMA Group die wichtigsten sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsthemen definiert. Grundlage der Methodik bildeten die Empfehlungen der Global Reporting Initiative (GRI): Zunächst wurde eine umfangreiche Liste an CR-Themen erstellt, aufbauend auf Themen der vorangegangenen Wesentlichkeitsanalyse aus dem Jahr 2015 sowie auf relevanten Standards und Richtlinien wie der Global Reporting Initiative (GRI), den Sustainable Development Goals (SDGs) und dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG). Anschließend wurden die Themen aggregiert und insgesamt 40 Themenbereiche identifiziert, die in die fünf CR-Handlungsfelder der NORMA Group aufgeteilt wurden.


Für jedes der 40 definierten Nachhaltigkeitsthemen hat die NORMA Group die Relevanz und den Impact bewertet. Im Rahmen der Analyse gaben interne und externe Stakeholder Auskunft darüber, wie wichtig ihnen bestimmte Nachhaltigkeitsthemen bei der Bewertung der NORMA Group sind (Relevanz-Achse).

Außerdem wurden in verschiedenen Workshops mit Fachexperten der NORMA Group bewertet, in welchem Maße die NORMA Group die verschiedenen Themenfelder beeinflusst und welche Risiken sich daraus für die NORMA Group ergeben könnten (Impact-Risiko-Achse). Bei Letzterem wurde auf sogenannte Bruttorisiken abgestellt, also solche Risiken, mit denen die NORMA Group konfrontiert ist, falls keine geeigneten Gegenmaßnahmen umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse wurden aggregiert und anschließend priorisiert (siehe Grafik).

Die Wesentlichkeitsanalyse wurde im Jahr 2017 durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden alle Mitglieder des CR-Steuerungskreises hinsichtlich neu aufgetretener wesentlicher Themen erneut angefragt. Die Überprüfung ergab, dass die 2017 definierten Themen unverändert gültig sind und auch weiterhin den Rahmen für die NORMA Group setzen. Zu Beginn eines jeden Kapitels dieses Berichts werden die wesentlichen Themen des Handlungsfelds grafisch im Detail dargestellt.

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