Norma Group

corporate responsibility

Umweltmanagementsysteme

Wir können nur zu einem effizienteren und somit umweltfreundlicheren Wirtschaften beitragen, wenn der Umweltschutz in die Prozesse und Arbeitsabläufe aller Standorte der NORMA Group integriert ist. Gleichzeitig ist die Umweltwirkung der Produkte in wichtiges Kaufargument für unsere Kunden. ­Darüber hinaus helfen wir ihnen, durch energie- und ressourceneffiziente Prozesse Kosten einzusparen.

Unsere Geschäftstätigkeit birgt jedoch auch Risiken: So könnten Umweltauswirkungen ohne ein effektives Umweltmanagementsystem weder erhoben noch wirkungsvoll unternehmensweit gesteuert werden. Zugleich besteht das Risiko von steigenden Produktionskosten durch den ineffizienten Einsatz von Ressourcen, was zu Wettbewerbsnachteilen führen würde. Zudem muss die NORMA Group steigenden rechtlichen und gesellschaftlichen Anforderungen auch im Umweltbereich gerecht werden. So legen etwa Kunden und Investoren der NORMA Group in ihren Ratings zunehmend Wert auf eine transparente Darstellung von CO2-Kennzahlen sowie den effizienten Wasser- und Ressourceneinsatz durch die NORMA Group.

Entlang der Lieferkette bestehen ähnliche Umweltrisiken wie für die NORMA Group selbst, da ein Großteil unserer Zulieferer ebenfalls aus der verarbeitenden Industrie stammt. Die Überprüfung und Verifizierung dieser potenziellen Nachhaltigkeitsrisiken ebenso wie der finanziellen Risiken liegt in der Verantwortung unserer Einkaufsabteilung. (Nachhaltigkeit im Einkauf) (Geschäftsbericht)

Konzernweites Umweltmanagement

Die NORMA Group hat sich in ihrer CR-Roadmap zum Ziel gesetzt, dass 100 % der Produktionsstandorte nach der international gültigen Norm ISO 14001 zertifiziert sind. Vor dem Hintergrund des starken Wachstums durch Akquisitionen bezieht sich das Ziel nur auf solche Standorte, die für mehr als zwölf Monate in die NORMA Group integriert sind. Zum 31. Dezember 2018 waren 93 % (25 von 27) dieser Produktionsstandorte nach ISO 14001 zertifiziert. Dabei war die erstmalige Zertifizierung der US-Tochtergesellschaft NDS im vergangenen Jahr ein wichtiger Schritt zur Erreichung des Ziels. Ohne Zertifizierung zum Stichdatum waren die Tochtergesellschaften Lifial in Portugal (Zertifizierung in erster Jahreshälfte 2019) und Connectors in der Schweiz (keine Zertifizierung aufgrund Umzug an neuen Standort in 2019).

Die Verantwortung für die Einführung und Umsetzung der Umweltmanagementsysteme liegt bei unserer Umweltabteilung, die an allen Produktionsstandorten mit qualifiziertem Personal vertreten ist. Diese Struktur ermöglicht es uns, unter Berücksichtigung der lokalen Umweltherausforderungen einerseits und der standortspezifischen Produktionsprozesse andererseits spezifische Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Um die Einhaltung der Norm ISO 14001 zu gewährleisten, werden unsere Standorte regelmäßig von externen Auditoren überprüft. Die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele in den Bereichen Klima, Wasser und Abfall werden auf lokaler Ebene in regelmäßigen Bewertungen durch das Management und auf globaler Ebene durch die Meldung aggregierter Daten an den Vorstand überprüft.