Geschäftsmodell

Die NORMA Group ist ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte und standardisierte Verbindungs- und Fluid-Handling-Technologie. Mit ihren 28 Produktionsstandorten und zahlreichen Vertriebsniederlassungen verfügt die Gruppe über ein globales Netzwerk, über das sie mehr als 10.000 Kunden in über 100 Ländern beliefert. Zum Produktportfolio der NORMA Group zählen mehr als 40.000 qualitativ hochwertige Verbindungsprodukte und -lösungen für zahlreiche industrieübergreifende Anwendungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen Lösungen für zukunftsträchtige Endmärkte mit einem Fokus auf die Bereiche Wassermanagement (Water), allgemeine Industrieanwendungen (Industry Applications), Mobilität (Mobility) und neue Energien ( New Energy). Mit ihren Produkten und Lösungen unterstützt die NORMA Group ihre Kunden und Geschäftspartner dabei, auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die zunehmende Ressourcenverknappung zu reagieren. Eine hohe Kundenzufriedenheit bildet das Fundament des nachhaltigen Erfolgs der NORMA Group. Ausschlaggebend dafür sind die kundenspezifischen Systemlösungen des Unternehmens sowie die globale Verfügbarkeit der Produkte bei verlässlicher Qualität, Liefertreue und einem starken Markenimage.

Unsere Kunden beliefern wir über zwei Vertriebswege:

  • Engineered Joining Technology – EJT: direkt an Erstausrüster
  • Standardized Joining Technology – SJT: über Großhändler und Handelsvertreter
Die beiden Vertriebswege unterscheiden sich hinsichtlich des Spezifikationsgrades der Produkte, überlappen sich jedoch in der Produktion und Entwicklung. Dies ermöglicht Kostenvorteile und gewährleistet zugleich Qualitätssicherheit.

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Standardized JoiningTechnology - SJT42%
Engineered Joining Technology - EJT58%

Engineered Joining Technology (EJT)

Der Bereich EJT beinhaltet hochentwickelte, auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Verbindungstechnologie und zeichnet sich insbesondere durch enge Entwicklungspartnerschaften mit Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturer, OEM) aus. Dabei arbeiten die zentralen Entwicklungsabteilungen und lokalen Entwickler:innen (Resident Engineers) der NORMA Group während mehrjähriger Projektphasen gemeinsam mit dem Kunden daran, Lösungen für spezifische industrielle Herausforderungen zu entwickeln. Aufgrund der beständigen Kundennähe im EJT-Bereich erlangen die Ingenieur:innen der NORMA Group ein umfassendes Wissen und Verständnis für die unterschiedlichen Herausforderungen ihrer Endmärkte und -kunden. Dadurch generieren sie für die Kunden einen deutlichen Mehrwert und leisten einen Beitrag zu deren wirtschaftlichem Erfolg. Das Ergebnis dieser Entwicklungskooperationen sind ganzheitliche Produkt- oder Systemlösungen, die sowohl die Ansprüche der Kunden an Effizienz und Leistungsfähigkeit erfüllen als auch Aspekte wie Gewichtsreduktion und kurze Montagezeiten berücksichtigen. Der Bereich EJT umfasst das strategische Geschäftsfeld Mobility and New Energy (Mobilität und Neue Energien). Der Bereich Mobility lässt sich wiederum in die beiden Endmärkte Light Vehicles (Pkw) und Heavy Vehicles (Nutzfahrzeuge und Baumaschinen) unterteilen. Im Bereich Neue Energien sind zahlreiche Anwendungen für die nachhaltige Energiewirtschaft, zum Beispiel Lösungen im Bereich der Elektromobilität und der regenerativen Energien zusammengefasst. Die strategischen Geschäftsfelder wurden Ende 2020 eingeführt und sollen künftig eine optimierte Fokussierung auf die jeweiligen Endmärkte und -kunden mit ihren spezifischen Anforderungen gewährleisten.

Standardized Joining Technology (SJT)

Über den Bereich Standardized Joining Technology (SJT) – bis 2019 der Bereich Distribution Services (DS) – der die beiden strategischen Geschäftsfelder Water Management (Wassermanagement) und Industry Applications (allgemeine Industrieanwendungen) beinhaltet, vermarktet die NORMA Group ein breites Portfolio qualitativ hochwertiger, standardisierter Markenprodukte, darunter zahlreiche Lösungen in den Bereichen Regenwassermanagement und Landschaftsbewässerung sowie Verbindungskomponenten für Infrastrukturlösungen im Wasserbereich. Dabei nutzt sie neben dem eigenen globalen Vertriebsnetz auch Multiplikatoren wie Handelsvertreter, Händler und Importeure. Zu ihren Kunden zählen etwa Distributoren, Fachgroßhändler, OEM-Kunden im Ersatzteilemarkt, Baumärkte und Anwender in kleineren Industriezweigen. Die Marken ABA®, Breeze®, Clamp-All®, FISH®, Gemi®, Kimplas ®, NDS®, NORMA®, Raindrip®, R.G.RAY®, Serflex®, TRUSTLENE® und TORCA® sollen technisches Know-how, eine hohe Qualität sowie Lieferzuverlässigkeit repräsentieren und entsprechen den technischen Normen der Länder, in denen sie verkauft werden. Durch die Kombination von Know-how bei der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für Erstausrüster (OEMs) im Bereich EJT und der Bereitstellung hochwertiger standardisierter Markenprodukte über ein globales Vertriebsnetz (SJT) kann die NORMA Group nicht nur Cross-Selling-Effekte, sondern auch zahlreiche Synergien im Einkauf, der Produktion, der Logistik und im Vertrieb realisieren. Darüber hinaus profitiert die Gruppe aufgrund der Vielfalt des Produktangebots und der hohen Stückzahlen von erheblichen Skalen- und Verbundeffekten und hebt sich so deutlich von ihren kleineren, meist stärker spezialisierten Wettbewerbern ab.

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