NORMA Group plant Börsengang in der ersten Jahreshälfte 2011

Maintal, 10. März 2011

  • Internationaler Markt- und Technologieführer in attraktiven Nischenmärkten für hochentwickelte Verbindungstechnik plant im ersten Halbjahr 2011 eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse
  • Schnellwachsende Nachfrage nach hochentwickelter Verbindungstechnik aufgrund globaler Megatrends und steigender technologischer Anforderungen
  • Starke M&A-Erfolgsbilanz
  • Streubesitz nach Börsengang von ca. 50 bis 60 Prozent angestrebt
  • Bruttoemissionserlös in Höhe von ca. € 150 Millionen aus dem Verkauf neuer Aktien zur Stärkung der finanziellen Flexibilität und zur Förderung weiteren organischen und akquisitorischen Wachstums vorgesehen

Die NORMA Group, ein internationaler Markt- und Technologieführer in attraktiven Nischenmärkten für hochentwickelte Verbindungstechnik, bereitet für die erste Jahreshälfte 2011 einen Börsengang im Prime Standard des regulierten Marktes der Frankfurter Börse vor. Commerzbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs International wurden als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners mandatiert. Der anvisierte Streubesitz in Höhe von ca. 50 bis 60 Prozent beinhaltet neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung. Der erwartete Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf neuer Aktien beträgt ca. € 150 Millionen. Mit dem Erlös aus der geplanten Kapitalerhöhung beabsichtigt die NORMA Group ihre Finanzverbindlichkeiten teilweise zurück zu zahlen und ihre finanzielle Flexibilität zur Förderung weiteren organischen und akquisitorischen Wachstums zu stärken.

Starke Marktposition im Bereich hochentwickelter Verbindungstechnik

Die NORMA Group ist ein internationaler Markt- und Technologieführer mit guten Wachstumsperspektiven in den attraktiven Nischenmärkten für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das Unternehmen fertigt und vertreibt ein breites Sortiment qualitativ hochwertiger Verbindungslösungen in drei Produktkategorien: Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme. Diese sind häufig funktionskritisch für die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität der entsprechenden Endprodukte der Kunden.

Mit Hauptsitz in Maintal verfügt die NORMA Group über ein weltweites Netzwerk, zu dem 17 Fertigungs- und Vertriebsanlagen sowie zehn Absatz- und Vertriebsstandorte in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika und im asiatisch-pazifischen Raum zählen. Das Unternehmen richtet sich mit seinem Angebot von über 35.000 hochqualitativen Produkten und Lösungen an rund 10.000 Kunden aus unterschiedlichen Branchen wie beispielsweise landwirtschaftliche Maschinen, Luftfahrtindustrie, Nutzfahrzeuge, Baumaschinen, Motoren, Infrastruktur/Bauindustrie/Wassermanagement, Personenkraftwagen, Schienenfahrzeuge, Haushaltsgeräte, Großhandel und technischer Vertrieb.

Die NORMA Group vertreibt ihre Produkte in über 80 Ländern und nutzt hierzu zwei unterschiedliche Vermarktungsstrategien: Hochentwickelte Verbindungstechnik (Engineered Joining Technologies - „EJT“) und Vertriebsservice (Distribution Services - „DS“). Mit der EJT-Vermarktungsstrategie liefert die NORMA Group maßgeschneiderte, ausgereifte Lösungen, die den spezifischen Anwendungserfordernissen von OEM-Kunden (Erstausrüstern) entsprechen. Mit der DS-Vermarktungsstrategie vertreibt das Unternehmen ein breites Sortiment hochqualitativer, standardisierter Verbindungsprodukte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche über verschiedene Vertriebskanäle unter seinen bekannten Marken ABA©, BREEZE©, Gemi©, NORMA©, R.G. RAY©, Serflex©, Serratub©, TERRY© und Torca©.

Schnellwachsende Nachfrage nach hochentwickelter Verbindungstechnik beruht auf globalen Megatrends und steigenden technologischen Anforderungen

Der Markt für hochentwickelte Verbindungstechniken bietet attraktive Wachstumsmöglichkeiten. Technologische Megatrends wie Gewichtsreduktion, steigende Motoreneffizienz und Modularisierung von Produktionsprozessen resultieren aus globalen Megatrends wie zunehmendem Umweltbewusstsein, strengeren Emissionsvorschriften, steigenden Kraftstoffkosten und wachsendem Kostendruck für Produzenten und führen zu einem Wandel der Kundenanforderungen. Diese Faktoren sollten den Anteil der hochentwickelten Verbindungstechnik pro Kunden-Endprodukt etwa bei Fahrzeugen, Baumaschinen und Motoren erhöhen. Daher geht die NORMA Group davon aus, dass der Markt für hochentwickelte Verbindungstechnik in den nächsten Jahren stärker wachsen wird als die Märkte ihrer Endkunden.

Mit ihren innovativen Lösungen geht die NORMA Group kontinuierlich auf Kundenanforderungen bei der Reduzierung von Leckagen, Gewicht, Platz und Montagezeit sowie bei der Modularisierung von Produktionsprozessen ein. „Der Markt für Verbindungstechnik steht vor spannenden Veränderungen. Verschiedene Megatrends beeinflussen die Endmärkte unserer Kunden und damit auch die Nachfrage nach Verbindungsprodukten. Als Technologie- und Innovationsführer in der hochentwickelten Verbindungstechnik sind wir hervorragend aufgestellt, um von diesen Entwicklungen zu profitieren“, sagt Werner Deggim, CEO der NORMA Group.

Starke M&A-Erfolgsbilanz

Die Erfolgsgeschichte der NORMA Group basiert auf organischem Wachstum und strategischen Akquisitionen. Das Unternehmen ging 2006 aus der Fusion von Rasmussen und ABA hervor, zwei europäischen Marktführern für hochentwickelte Verbindungstechnik. Im Jahr 2007 übernahm die NORMA Group die US-amerikanische Breeze Industrial Products Corporation und erweiterte dadurch sowohl ihre geografische Präsenz als auch ihr Produkt- und Markenportfolio. Im Jahr 2010 baute die NORMA Group ihre Präsenz in den USA durch zwei weitere Akquisitionen aus: R.G. RAY und Craig Assembly. Die NORMA Group erzielte 2010 einen Umsatz von rund € 490 Millionen. „Das Jahr 2010 verlief sehr erfolgreich für die NORMA Group. Wir sind davon überzeugt, dass der geplante Börsengang den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zusätzlich fördern wird“, sagt Dr. Othmar Belker, CFO der NORMA Group.

Kontakt

Lina Bosbach

Director Group Communications

+49 6181 61 02 76 06

Send Email Business Card (VCF)

Aktuelle Pressemitteilungen

Mehr laden