Maintal, 25. März 2011
Die NORMA Group AG („NORMA Group“), ein internationaler Markt- und Technologieführer in attraktiven Nischenmärkten für hochentwickelte Verbindungstechnik, hat gemeinsam mit den Gesellschaftern und den Konsortialbanken die Rahmenbedingungen für den geplanten Börsengang festgelegt. Die Preisspanne für die vom Unternehmen angebotenen Aktien liegt zwischen € 19 bis € 24 je Aktie. Der Zeitraum, in dem interessierte Anleger die Aktien zeichnen können, beginnt am 28. März 2011 und endet voraussichtlich am 7. April 2011. Die Erstnotiz der Aktien im Prime Standard des regulierten Marktes der Frankfurter Börse ist für den 8. April 2011 vorgesehen.
Das Aktienangebot setzt sich zusammen aus bis zu 7.894.737 neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 9.306.200 bestehenden Aktien aus dem Bestand der Altgesellschafter und bis zu 2.580.141 bestehenden Aktien aus dem Bestand der Altgesellschafter, um eine eventuelle Mehrzuteilung zu ermöglichen (Greenshoe-Option). Der angestrebte Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf neuer Aktien liegt bei ca. € 150 Millionen. Der angestrebte Streubesitz nach dem Börsengang liegt zwischen 50 bis 60 Prozent. Das angestrebte Gesamtemissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption könnte sich damit auf bis zu etwa € 430 Millionen belaufen.
„Der Markt für hochentwickelte Verbindungstechnik bietet attraktive Wachstumschancen. Die NORMA Group hat eine starke internationale Marktposition, verfügt über ein solides Geschäftsmodell und eine überzeugende Equity Story. Der Börsengang wird uns neue Möglichkeiten für das weitere Wachstum und den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens eröffnen“, sagt Werner Deggim, CEO der NORMA Group.
Der Wertpapierprospekt der NORMA Group wurde heute durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und an die Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde (Commission de Surveillance du Secteur Financier) notifiziert. Das internationale Aktienangebot beinhaltet ein öffentliches Angebot von Aktien an institutionelle und private Anleger in Deutschland und Luxemburg sowie eine Privatplatzierung in bestimmten Ländern außerhalb Deutschlands und Luxemburgs.
Erlöse aus dem Verkauf neuer Aktien zur Stärkung der finanziellen Flexibilität der NORMA Group
Im Rahmen des Börsengangs beabsichtigt die NORMA Group, neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung zu begeben und einen Bruttoemissionserlös in Höhe von rund € 150 Millionen zu erzielen. Mit dem Erlös beabsichtigt die Gesellschaft, einen Teil ihrer Finanzverbindlichkeiten zurück zu zahlen und ihre finanzielle Flexibilität zur Förderung weiteren organischen und akquisitorischen Wachstums zu stärken. „Durch die Erlöse soll unsere Kapitalstruktur optimiert werden. Mit einer verbesserten Bilanz wollen wir unser Wachstum weiter beschleunigen. Unser Ergebnis im Jahr 2010 bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Dr. Othmar Belker, CFO der NORMA Group. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die NORMA Group einen Umsatz von rund € 490 Millionen. Dies entspricht einer Wachstumsrate von ungefähr 49 Prozent gegenüber 2009 (€ 330 Millionen).
Hauptgesellschafter 3i bleibt auch nach dem Börsengang investiert
NORMA Groups Hauptgesellschafter 3i und von 3i verwaltete Fonds halten derzeit rund 73 Prozent an der Gesellschaft und beabsichtigen, im Zuge des Börsengangs bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption etwa 45 Prozent ihrer Anteile zu verkaufen. Der internationale Finanzinvestor 3i mit Fokus auf Private Equity, Infrastruktur- sowie Debt Management erwarb Rasmussen im Jahr 2006 und gründete durch den darauf folgenden Zusammenschluss mit seinem Portfoliounternehmen ABA die NORMA Group.
„3i hat mit seinem globalen Netzwerk und seiner Finanzkraft die NORMA Group in ihrer internationalen Expansion und Produktentwicklung unterstützt“, sagt Dr. Ulf von Haacke, Partner und Managing Director von 3i Deutschland. „Da sich die Gesellschaft zu einem globalen Unternehmen und Marktführer entwickelt hat, ist der Börsengang jetzt der nächste natürliche Schritt. Wir sind fest von den guten Zukunftsaussichten der NORMA Group überzeugt. Daher werden wir auch nach dem Börsengang im Unternehmen investiert bleiben.“
Neben 3i werden auch FIMANE Limited, die derzeit rund 17 Prozent an der NORMA Group hält, die Mitglieder des Vorstands und Dr. Christoph Schug als Mitglied des Aufsichtsrats der NORMA Group, die zusammen einen derzeitigen Anteil von etwa 6 Prozent halten, sowie weitere Einzelpersonen Anteile verkaufen. Der Vorstand der NORMA Group beabsichtigt, anteilig (pro rata) an der geplanten Platzierung bestehender Aktien teilzunehmen, wird aber auch nach dem Börsengang Anteile am Unternehmen halten. Die Gesellschaft, 3i, FIMANE Limited und Dr. Christoph Schug haben sich verpflichtet, Marktschutzvereinbarungen und Veräußerungsbeschränkungen (Lock-Up) einzuhalten und ihre Aktien während eines sechsmonatigen Zeitraums nach dem Börsengang nicht zu verkaufen. Es wurden entsprechende Verträge mit den Konsortialbanken abgeschlossen. Für die Mitglieder des Vorstands gilt eine Veräußerungsbeschränkung von 12 Monaten.
Weitere Details zum Angebot
Die Notierungsaufnahme der Aktien in den Prime Standard des regulierten Marktes der Frankfurter Börse ist für den 8. April 2011 unter dem Börsenkürzel NOEJ geplant. Die Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) lautet DE000A1H8BV3, die Wertpapierkennummer (WKN) A1H8BV. Commerzbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs International fungieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Dem Bankenkonsortium gehören darüber hinaus Berenberg und Macquarie als Co-Lead Managers an. Interessierte Anleger können ab dem 28. März 2011 ihre Kaufangebote im Rahmen des Börsengangs bei den Niederlassungen der Konsortialbanken abgeben. Die Angebotsfrist endet für Privatanleger voraussichtlich am 7. April 2011 um 12:00 Uhr MESZ und für institutionelle Anleger um 16:00 Uhr MESZ.