NORMA Group schließt Verkauf des Wassergeschäfts erfolgreich ab

Maintal, Deutschland, 2. Februar 2026

  • Nettomittelzufluss aus Verkauf in Höhe von rund 650 Millionen Euro
  • Mittelverwendung bestätigt: Entschuldung, Investitionen zur Stärkung des Kerngeschäfts, Aktienrückkauf sowie Vorbereitung einer Kapitalherabsetzung durch Einziehung eigener Aktien zur Vorlage der Hauptversammlung – Beteiligung der Aktionäre am Verkauf in Höhe von insgesamt bis zu 260 Millionen Euro
  • Vorläufige operative Geschäftszahlen gemäß der Prognose
  • Strategische Ausrichtung der NORMA Group zum Industrial Powerhouse für Verbindungstechnik wird konsequent fortgeführt

Die NORMA Group hat den Verkauf des Wassermanagement-Geschäfts an das US-Unternehmen Advanced Drainage Systems (ADS) erfolgreich und planmäßig abgeschlossen. Gleichzeitig bestätigt das Unternehmen die Verwendung des Nettomittelzuflusses, deren Umsetzung über eine Kombination verschiedener Maßnahmen erfolgen wird.

Der Unternehmenswert der Transaktion beträgt rund 850 Millionen Euro (1 Milliarde US-Dollar). Dieser Wert reflektiert eine erfolgreiche Wachstumsphase des Geschäftsbereichs unter dem Dach der NORMA Group. Unter Berücksichtigungen von Abzugspositionen beträgt der Nettomittelzufluss rund 650 Millionen Euro. Daraus werden rund 300 Millionen Euro zum Abbau von Schulden eingesetzt und zusätzlich rund 70 Millionen Euro zur Stärkung des Kerngeschäfts der NORMA Group vorgehalten. Damit ist die NORMA Group praktisch schuldenfrei und verfügt darüber hinaus über signifikante freie liquide Mittel.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben zudem entschieden, über eine Kombination verschiedener Maßnahmen insgesamt bis zu 260 Millionen Euro aus dem Nettomittelzufluss dieses Verkaufs an die Aktionäre zurückzuführen. Weitere Details finden sich in der heutigen Ad-hoc-Mitteilung der NORMA Group.

Birgit Seeger, Vorstandsvorsitzende der NORMA Group: „Das Wassermanagement-Geschäft hat sich innerhalb der NORMA Group in den vergangenen mehr als zehn Jahren sehr erfolgreich entwickelt, bietet jedoch nur geringe Synergien mit unserem Kerngeschäft. Mit dem Abschluss des Verkaufs machen wir als NewNORMA daher einen entscheidenden Schritt auf dem Weg hin zum Industrial Powerhouse für Verbindungstechnik, indem wir nicht nur unseren Fokus auf unsere Kernkompetenzen schärfen, sondern auch über signifikante Mittel verfügen, um unser Industriegeschäft deutlich zu stärken. Darüber hinausgehende liquide Mittel werden im Sinne der Kapitaleffizienz an unsere Aktionärinnen und Aktionäre zurückgeführt. Eine schuldenfreie NORMA Group mit starker Bilanz und klarem strategischem Ziel ist damit bestens aufgestellt, auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ein verlässlicher Partner für unsere Kunden, Mitarbeitende und Investoren zu sein.“

Transformation wird konsequent fortgeführt

Die NORMA Group setzt 2026 ihre Transformation zum Industrial Powerhouse für Verbindungstechnik konsequent fort. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen, um den Kundennutzen weiter zu erhöhen, die Profitabilität zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Im Rahmen der Transformation fokussiert sich die NORMA Group in den kommenden Monaten vor allem auf folgende zentrale Maßnahmen:

  • Organisation weiter straffen und Kosten an die Unternehmensgröße der NewNORMA anpassen: Strukturen vereinfachen, Entscheidungen beschleunigen und Ressourcen konsequent auf Kundennutzen und profitable Geschäftsfelder ausrichten.
  • Optimierung der weltweiten Präsenz: Konsolidierung der Standortkapazitäten sowohl in der Fertigung als auch in der Logistik.
  • Stärkung des Industriegeschäfts: Entwicklung, Produktion und Vertrieb konsequent an die Anforderungen der Industriekunden ausrichten, Abläufe für wachstumsstarke Industrie-Kernsegmente weiterentwickeln und durch einen starken internationalen Vertrieb ergänzen.

 

Darüber hinaus prüft die NORMA Group fortlaufend die Weiterentwicklung bestehender Geschäftsbereiche, einen gezielten Ausbau des Portfolios sowie die Erschließung zusätzlicher Marktchancen.

Mit diesen Maßnahmen sieht sich die NORMA Group gut positioniert, um ihre operative Stärke dauerhaft zu verbessern und nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Birgit Seeger, Vorstandsvorsitzende der NORMA Group: „NewNORMA eröffnet uns enorme Potenziale. Wir arbeiten vernetzter, schneller und klarer fokussiert als je zuvor. Für unsere Kunden heißt das: maximale Verlässlichkeit und Lösungen, die präzise auf ihre aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet sind. Gleichzeitig entfalten wir mit unserem Industrial Powerhouse zusätzliche Stärke – durch leistungsfähige Produkte, tiefes technologisches Know-how und Innovationen, die die Produktivität unserer Kunden messbar steigern. Die klare Fokussierung der NewNORMA bietet auch für unsere Mitarbeitenden weltweit interessante Zukunftsperspektiven in einem attraktiven Umfeld.“

Vorläufige operative Geschäftszahlen gemäß der Prognose

Im Rahmen der Arbeiten an der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2025 der NORMA Group SE wurde ein technischer Wertberichtigungsbedarf auf die Buchwerte der Beteiligungen an bestimmten Konzerngesellschaften in der Region EMEA (insbesondere in Deutschland) identifiziert. Die Wertberichtigung resultiert aus einer angepassten Umsatzplanung für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030. Der Wertberichtigungsbedarf resultiert in einer nicht zahlungswirksamen Korrektur der Buchwerte und beläuft sich im Einzelabschluss der NORMA Group SE (HGB) auf EUR 102 Millionen. Die Wertminderung hat keinen Einfluss auf das operative EBIT des IFRS-Konzernabschlusses oder auf die geplante Kapitalrückführung an die Aktionäre. Zum heutigen Stand bestätigt das Unternehmen seine Ziele für Umsatz und Marge innerhalb der im September 2025 kommunizierten Prognose.

Weitere Termine: Vorläufige und finale Zahlen sowie Ausblick 2026

Details zu den vorläufigen Geschäftszahlen 2025 werden wie geplant am 17. Februar 2026 veröffentlicht. Die geprüften, vollständigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 mit detaillierten Informationen zur Geschäftsentwicklung sowie die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird die NORMA Group am 31. März 2026 vorlegen.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen die geplante Kapitalherabsetzung der derzeit für den 21. Mai 2026 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen. Sollten die dafür erforderlichen Vorbereitungen nicht für den Termin am 21. Mai 2026 rechtzeitig abgeschlossen werden können, kann es auch zu einer Verschiebung des Termins der ordentlichen Hauptversammlung kommen.

Kontakt

Lina Bosbach

Director Group Communications

+49 6181 61 02 76 06

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