Maintal, 15. November 2011
Die NORMA Group AG („NORMA Group“), ein internationaler Marktund Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik, liegt nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011 weiterhin auf Rekordkurs. Das SDAX-Unternehmen steigerte seinen Umsatz von Januar bis September 2011 deutlich um 22,2 Prozent auf 441,7 Millionen Euro (Vorjahr: 361,5 Millionen Euro). Davon entfallen 16,4 Prozent auf organisches und 7,4 Prozent auf akquisitorisches Wachstum. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBITA) hat NORMA Group gegenüber dem Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres um 23,6 Prozent auf 80,1 Millionen Euro (Vorjahr: 64,8 Millionen Euro) verbessert. Die bereinigte EBITA-Marge lag bei 18,1 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent).
Das dritte Quartal zeigte ein anhaltend dynamisches Wachstum. Der Quartalsumsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 11,4 Prozent auf 145,8 Millionen Euro (Vorjahr: 131,0 Millionen Euro). Das operative Quartalsergebnis (bereinigtes EBITA) erhöhte sich um 15,3 Prozent auf 26,2 Millionen Euro (Vorjahr: 22,7 Millionen Euro). Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group: „Wir haben unseren Wachstumskurs auch im dritten Quartal erfolgreich fortgesetzt. Die Nachfrage nach unseren Verbindungslösungen hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Das gilt für alle Kundenbereiche und Regionen. Deshalb haben wir unsere Jahresprognose für das organische Umsatzwachstum am oberen Ende der Bandbreite von bisher 10 bis 12 Prozent auf jetzt rund 12 Prozent festgesetzt.“
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011 hat NORMA Group in allen drei regionalen Berichtssegmenten EMEA (Europe, Middle East, Africa), Amerika und Asien-Pazifik den Umsatz und das Ergebnis verbessert. Um der weiterhin steigenden Nachfrage zu entsprechen und die Marktführerschaft für Verbindungstechnologie auszubauen, hat NORMA Group neue Standorte in Brasilien und Serbien errichtet. „Die Märkte in Südamerika und Osteuropa wachsen überdurchschnittlich stark. In beiden Regionen investieren wir daher gezielt. Und mit einer bereinigten operativen EBITA-Marge von über 18 Prozent wachsen wir sehr profitabel“, ergänzt Werner Deggim. Darüber hinaus hat NORMA Group im dritten Quartal einen internationalen Großauftrag zur Entwicklung und Fertigung von Fluidsystemen für eine Serie von verschiedenen Fahrzeugplattformen erhalten.
Umsatz und Ergebnis in allen drei regionalen Segmenten gesteigert
In der Region EMEA verzeichnete NORMA Group in den ersten neun Monaten 2011 im Euroraum und in den osteuropäischen Märkten eine positive Entwicklung. Der Außenumsatz erhöhte sich zum 30. September um 14,6 Prozent auf 287 Millionen Euro gegenüber 250 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach dem letztjährigen Produktionsstart in Russland hat NORMA Group im dritten Quartal planmäßig ein neues Werk in Serbien in Betrieb genommen. Dieser Standort wird zukünftig einen wachsenden Beitrag zum Geschäft und Wachstum der NORMA Group leisten.
Im Segment Amerika konnte NORMA Group in den ersten neun Monaten 2011 den Umsatz um 44,2 Prozent auf 129 Millionen Euro gegenüber 89 Millionen Euro im Vorjahr verbessern. Grund hierfür war eine sehr starke organische Entwicklung. Darüber hinaus wirkten sich die Konsolidierungseffekte aus den Akquisitionen von R.G.Ray (Mai 2010) und Craig Assembly (Dezember 2010) in den USA positiv aus. Mit der Standorteröffnung in Brasilien im dritten Quartal wurde zudem der Vertrieb in Südamerika ausgebaut. NORMA Group sieht dies als wichtigen ersten Schritt, um die Marktposition in dem überdurchschnittlich wachsenden südamerikanischen Markt zu stärken.
Die Geschäftsentwicklung im Segment Asien-Pazifik ist unverändert erfreulich und sehr dynamisch. NORMA Group erzielte in den ersten neun Monaten 2011 eine Umsatzsteigerung von 22 Millionen Euro im Vorjahr auf 26 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 19,9 Prozent. Die Standorte in Asien-Pazifik – vor allem in Thailand – leisten einen bedeutenden Beitrag zu weiteren Umsatzsteigerungen in der Region.
Nettoverschuldung und Zinslast deutlich gesenkt
Die Nettofinanzschulden wurden durch den Börsengang im April 2011 und die anschließende Refinanzierung deutlich reduziert. Dr. Othmar Belker, Finanzvorstand der NORMA Group: „Wir verfügen nun über eine ausgezeichnete Finanzierungsstruktur. Die deutlich niedrigere Zinsbelastung zeigt sich vom dritten Quartal an direkt in unserem Ergebnis. Damit haben wir die optimalen Voraussetzungen geschaffen, um weiterhin profitabel zu wachsen. Für künftige Akquisitionen steht uns eine ausreichende freie Kreditlinie von 100 Millionen Euro zur Verfügung.“ Die Eigenkapitalquote der NORMA Group liegt zum Ende der Berichtsperiode bei 38,3 Prozent (31. Dezember 2010: 13,5 Prozent). Das Gearing (Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) verbesserte sich von rund 4,4 zum Ende des Jahres 2010 auf 0,9 zum Abschluss des dritten Quartals.
Die Mitarbeiterzahl hat sich infolge des Rekordwachstums der NORMA Group weiter erhöht. Zum 30. September 2011 beschäftigte die Gruppe 4.229 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 waren es 3.808 Mitarbeiter. Der Anstieg der Beschäftigtenzahl reflektiert sowohl das starke organische Wachstum als auch die Investitionen in neue Standorte und den Ausbau des Vertriebsnetzes.
Ausblick: Rekordumsatz und –marge für das Geschäftsjahr 2011
Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung hat NORMA Group die Prognose für das Umsatzwachstum verbessert. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet das Unternehmen jetzt einen organischen Umsatzzuwachs von etwa 12 Prozent. Dieser Wert liegt am oberen Ende der zuvor festgesetzten Bandbreite von 10 bis 12 Prozent. Damit liegt der erwartete Jahresumsatz einschließlich Akquisitionen bei rund 570 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis wird weiterhin eine bereinigte ZielEBITA-Marge für das Gesamtjahr nahe 18,0 Prozent angestrebt. Das Auftragsbuch von rund 240 Millionen Euro sichert NORMA Group eine gute Visibilität bis zum Ende des Geschäftsjahres.
NORMA Group AG – in Zahlen