Norma Group

NORMA Group steigert Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 um 2,6 Prozent

· Umsatz von Januar bis September 2019 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 838,6 Millionen Euro gestiegen
· Organischer Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 um 1,6 Prozent zurückgegangen
· Bereinigte EBITA-Marge in den ersten neun Monaten 2019 bei 14,2 Prozent
· Prognose für organisches Umsatzwachstum und NOVA im Gesamtjahr 2019 angepasst
· Transformationsprogramm „Get on track“ gestartet

Maintal, Deutschland, 6. November 2019 – Die NORMA Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, hat ihren Umsatz im Zeitraum von Januar bis September 2019 um 2,6 Prozent auf 838,6 Millionen Euro gesteigert (Q1–Q3 2018: 817,1 Millionen Euro). Der organische Umsatz ging in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent zurück. Die Akquisitionen von Kimplas und Statek trugen 1,6 Prozent bzw. 13,3 Millionen Euro zum Umsatz bei. Positive Währungseffekte leisteten einen Beitrag von 2,6 Prozent bzw. 21,1 Millionen Euro zum Umsatzwachstum. Die bereinigte EBITA-Marge lag im Zeitraum von Januar bis September 2019 bei 14,2 Prozent (Q1–Q3 2018: 16,0 Prozent). Der Rückgang der Marge ist im Wesentlichen auf die deutlich geringeren Produktionsvolumina in der Automobilindustrie, einen Anstieg der Personalkosten und Kosten aus der Einführung eines ERP-Systems an einem Standort in Lateinamerika zurückzuführen. Der operative Netto-Cashflow stieg in den ersten neun Monaten 2019 um 26,6 Millionen Euro auf 66,0 Millionen Euro an (Q1–Q3 2018: 39,4 Millionen Euro).

Im dritten Quartal 2019 steigerte die NORMA Group ihren Konzernumsatz um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 274,0 Millionen Euro (Q3 2018: 268,1 Millionen Euro). Organisch ging der Umsatz um 0,1 Prozent zurück. Akquisitionen trugen im dritten Quartal 0,2 Prozent bzw. 0,4 Millionen Euro zum Umsatz bei. Währungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2,1 Prozent bzw. 5,7 Millionen Euro. Die bereinigte EBITA-Marge lag im dritten Quartal 2019 bei 14,1 Prozent (Q3 2018: 16,0 Prozent). Der operative Netto-Cashflow betrug 37,5 Millionen Euro (Q3 2018: 23 Millionen Euro).

„Die angespannte Situation auf dem globalen Automobilmarkt stellt nach wie vor eine Herausforderung für uns dar“, sagt Dr. Michael Schneider, Mitglied des Vorstands der NORMA Group. „Die positive Entwicklung unseres Geschäftsfelds Wassermanagement unterstreicht jedoch, dass die NORMA Group durch ihr breit ausgerichtetes Produkt- und Servicespektrum und die strategische Ausrichtung auf die Zukunftsmärkte Wassermanagement und Elektromobilität nachhaltig stabil aufgestellt ist.“

Anpassung der Jahresprognose für 2019

Die NORMA Group hat am 17. Oktober 2019 auf Grundlage der Zahlen für das dritte Quartal 2019 sowie der erwarteten Umsätze für das Gesamtjahr 2019 ihre Prognose für das organische Umsatzwachstum und den „NORMA Value Added“ (NOVA) angepasst. Hintergrund dafür ist insbesondere ein starker Einbruch des EJT-Geschäfts in den USA, unter anderem aufgrund von Streiks bei Kunden in den Bereichen Pkw und Lkw. Die Regionen EMEA und Asien-Pazifik liegen ebenfalls leicht hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück. Deshalb rechnet die NORMA Group damit, im Geschäftsjahr 2019 ein organisches Umsatzwachstum in dem Korridor von rund -4 Prozent bis -2 Prozent zu erreichen (bisher: in dem Korridor von rund -1 Prozent bis 1 Prozent). Für die Region EMEA geht das Unternehmen von einem moderaten organischen Umsatzrückgang aus (bisher: moderates organisches Wachstum). In der Region Amerika wird ein merklicher organischer Umsatzrückgang erwartet (bisher: moderater organischer Rückgang). In Asien-Pazifik wird von einem moderaten organischen Umsatzrückgang ausgegangen (bisher: moderates organisches Wachstum). Für den NOVA rechnet die NORMA Group nun mit einer Bandbreite zwischen 20 Millionen Euro und 30 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2019 (bisher: zwischen 30 Millionen Euro und 40 Millionen Euro). Darüber hinaus hält das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2019 an der am 19. Juli bekanntgegebenen Prognose fest und rechnet weiterhin mit einer bereinigten EBITA-Marge in Höhe von über 13 Prozent.

Entwicklung in den Regionen EMEA, Amerika und Asien-Pazifik

In der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) sank der Umsatz im Zeitraum von Januar bis September 2019 leicht um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 372,3 Millionen Euro (Q1–Q3: 375,7 Millionen Euro). Organisch ist der Umsatz um 1,6 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang ist auf geringere Produktions- und Absatzzahlen infolge des anhaltend verhaltenen Geschäfts im Automobilbereich zurückzuführen. Positiv zum Umsatzwachstum trug der Zukauf von Statek mit 0,8 Prozent bei. Währungseffekte leisteten einen negativen Umsatzbeitrag von 0,1 Prozent.

Die Region Amerika verzeichnete in den ersten neun Monaten 2019 ein Umsatzwachstum auf 352,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2018: 334,3 Millionen Euro). Umsatztreiber waren insbesondere das starke Wassergeschäft von NDS sowie positive Effekte aus der Währungsumrechnung, die 6,1 Prozent zum Umsatzwachstum beitrugen. Der Rückgang des organischen Umsatzwachstums um 0,8 Prozent ist im Wesentlichen auf das schwache Geschäft im EJT-Bereich zurückzuführen.

In der Region Asien-Pazifik stieg der Umsatz im Zeitraum von Januar bis September 2019 um 6,6 Prozent auf 114,2 Millionen Euro (Q1–Q3 2018: 107,2 Millionen Euro). Während sich der EJT-Bereich durch ein fortgesetzt schwaches Umfeld im chinesischen Automobilsektor rückläufig entwickelte, wurden im DS-Geschäft, insbesondere durch die Akquisition von Kimplas, zusätzliche Umsätze erzielt. So standen einem Rückgang des organischen Wachstums um 4,1 Prozent positive Währungseffekte von 1,0 Prozent und akquisitorische Umsatzbeiträge von 9,6 Prozent gegenüber.

Zum Stichtag 30. September 2019 waren weltweit 8.731 Mitarbeiter einschließlich Leiharbeitnehmer bei der NORMA Group beschäftigt (31. Dezember 2018: 8.865 Mitarbeiter).

Transformationsprogramm „Get on track“ gestartet

Die NORMA Group hat am 5. November 2019 das Transformationsprogramm „Get on track“ beschlossen, um sich in den aktuell unbeständigen Zeiten effizienter aufzustellen. Das Programm beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, um die Flexibilität und Profitabilität der NORMA Group zu steigern: Die Kapazitäten an den Standorten weltweit werden optimiert. Das Produktportfolio wird gestrafft und noch aktiver gesteuert. Zudem wird es Verbesserungen im Einkauf geben. Mit dem Transformationsprogramm werden ab 2020 dauerhaft Kosten eingespart. Ab 2023 werden Einsparungen von 40 bis 45 Millionen Euro jährlich erwartet. Für die Umsetzung der Maßnahmen wird mit einem kumulierten Gesamtkostenvolumen von rund 45 bis 50 Millionen Euro bis 2023 gerechnet. Die im Rahmen des Programms anfallenden Kosten sollen unbereinigt dargestellt werden.


NORMA Group SE in Zahlen

* Mehr zu den Bereinigungen: 1. Quartal 2019 (S. 13); 1. Halbjahr 2019 (S. 14); 3. Quartal 2019 (S. 8); Gesamtjahr 2018 (S. 142 f.)
** Nettoverschuldung einschließlich Sicherungsinstrumenten; Sicherungsinstrumente in Höhe von: Q3/2019: 1,3 Millionen Euro; Q3/2018: 0,9 Millionen Euro; Gesamtjahr 2018: 0,8 Millionen Euro